Auf in die Wüste

Heute haben wir noch den Großteil des Tages im Hotel verbracht weil wir erst um 18 Uhr in die Wüste aufgebrochen sind. Ich bin die meiste Zeit am Pool gelegen und hab gelesen bzw. im Pool relaxt. Dann hab ich mich in die Stadt, oder eher in das Dorf begeben, denn besonders groß wars nicht. Wollt mich einfach mal n bisschen umschauen.

image

Hauptstraße

image

Nebenstraße

image

Arabisches Graffiti an einer Schulwand

image

Telefonzelle

image

Ski und Sandboard Verleih

Um 6 sind wir dann zu den Kamelen. Da sitzt man schon ganz schön weit oben. Unsere Kamele wurden zusammengebunden und dann ging’s auch schon los in Richtung Wüste. Hat ungefähr 2 Stunden gedauert bis wir unser Ziel für heute erreicht haben. War ein etwas holpriger Ritt, das hat man dann schon im Hintern gemerkt. Die Landschaft war meiner Erwartung entsprechend atemberaubend. Die Farbe des Sandes, dazu die geschwungenen Formen der Dünen, die grenzenlose Weite und das ganze dann bei untergehender Sonne. Wahnsinnig schön.

image

Unsere Kamele

image

Los geht's

image

image

image

image

image

image

image

Am "Kamelparkplatz"

Die Kamele haben wir nach den 2 Stunden dann in der Wüste „geparkt“, das letzte Stück zu unserem Nachtlager war zu steil für sie. Also sind wir zu Fuß runter in das Tal gestiegen.

image

Blick auf unser Lager

image

Kamel mit unserem Proviant

Im Lager wurde dann erst mal bei ein paar Gläsern Minztee entspannt und dann abend gegessen. Es gab, wen wunderts, eine Hähnchen Tajine. Ist vielleicht die ersten paar Tage wenn man neu in Marokko ist ganz nett, aber inzwischen hängt sie mir langsam echt zum Hals raus. Etwas Abwechslung wäre echt mal nett. Aber ich beschwer mich mal nicht weiter sondern berichte lieber vom unglaublichen Sternenhimmel. Es war absolut dunkel und der Mond war auch noch nicht aufgegangen. Man konnte einfach so auf den Teppichen im Sand liegen und sich im Blick nach oben verlieren. Gigantisch. Selbst Mars und Vensus waren mit bloßem Auge zu sehen die in ihren charakteristischen Farben rot und ocker leuchteten. Dann ging der Mond langsam auf und tauchte die ganze Wüste in ein Licht das noch zum lesen gereicht hätte.

image

Mondaufgang

image

Vollmond

Dann gab’s noch etwas Musik.

image

Und gegen 23 Uhr sind Brian, Adonne und ich nochmal hoch auf die Düne die sich neben unserem Lager erhob. Und das war wirklich verflucht anstrengend. Das hätt ich nicht geglaubt. Das ständige einsinken im Sand, die Steigung und nach oben geht’s immer noch ein Stück weiter als man gedacht hat. Wir haben ne halbe Stunde gebraucht bis wir letztlich ganz oben waren. Immer am Grat entlang. Der Ausblick war atemberaubend, man hat durch das Mondlicht und dadurch dass wir auf einer der höchsten Dünen waren ewig weit gesehen. Dazu kam dann noch ein Wind der einem immer eine leichte Prise Sand um die Füße geweht hat. Hir sind wir dann über ne Stunde einfach nur dagesessen, gesprochen haben wir keine 10 Worte. Jeder ist nur seinen Gedanken nachgehangen.

image

Dann kam nochmal der witzigste Teil: der Abstieg. Spaß pur. In großen Schritten, mehr springend als laufend den Weg mit der größten Steigung nach unten. Klasse.

Fahrt nach Merzouga

Um 9:30 Uhr ging’s heute los. Glücklicherweise im komfortablen Großraumtaxi, denn mit Mohammed waren wir zu sechst. Den ersten Stop haben wir auch schon kurz nach der Stadtgrenze von Fès gemacht, denn da gab es tatsächlich einen Supermarkt und wir wollten uns für die lange Fahrt noch mit Snacks eindecken. Das war der erste Supermarkt nach westlichem Vorbild den ich in Marokko gesehen habe. Hab mir davor schon öfter einen herbei gesehnt um einkaufen zu können aber das Konzept des Supermarkts ist hier absolut unüblich. Stattdessen gibt’s an jeder Straßenecke so kleine Tante-Emma Läden, nur mit nochmal reduziertem Warenangebot. Speziell in Chefchaouen ist mir das aufgefallen, da gab’s Läden, keiner größer als 10 Quadratmeter, die eben nur Fernseher verkauft haben. Oder nur Kühlschränke. Oder nur Klimaanlagen. Oder nur Seifen und Shampoos. Alles sehr spezialisiert. Und jetzt war ich endlich wieder in einem richtigen Supermarkt und konnte einkaufen was ich wollte, sogar Alkohol. Eine schier endlose Auswahl an praktisch allem. Prall gefüllte Regale. Tja und ich stand da und wusste einfach nicht was ich kaufen sollte. Ich bin durch die Regale gelaufen und da war einfach nichts was ich gebraucht hätte. Ich bin dann mit 2 Flaschen Wasser, etwas Obst und Nüssen raus, Sachen die ich ohne Probleme auch auf dem Markt oder den kleinen Läden in der Medina hätte kaufen können. Macht schon etwas nachdenklich wie sehr man sich doch nach schon kurzer Abstinenz nach dem im Westen so gepriesenen Konsum sehnt, ihn aber eigentlich so überhaupt nicht bräuchte…

image

Nach dem einkaufen

Dann ging’s richtig los, erst mal 2 Stunden recht ereignislose Fahrt. Die erste pause gab’s dann in Ifran, gebaut nach schweizer Vorbild, da die Schweiz dem König bei einem Besuch so gut gefallen hat. Und tatsächlich wirkte hier alles etwas schweizerischer als marokkanisch.

image

Nächster Stop war dann schon kurz darauf in einem Wald in dem viele Berber-Affen herum laufen. Vergleichbar mit denen auf Gibraltar, auch sehr an Touristen gewöhnt.

image

image

Während den nächsten Fahrstunden wurde die Landschaft dann allmählich immer karger. Die Distanzen zwischen Ortschaften wurden größer und die Ortschaften dafür kleiner.

image

image

image

image

image

image

Dann gab’s nochmal ne kurze Pause in nem Hotel und dann wurds bergiger.

image

Nach einer längeren bergauf Fahrt gab’s nen tollen Blick über das Tal.

image

Die Gegend wurde dann immer felsiger und so langsam kam es dem nahe wie ich mir Marokko eigentlich vorgestellt habe.

image

image

image

image

image

image

image

image

image

Was unerfreuliches ist auch passiert, schwerer Autounfall, sicher noch keine Stunde her als wir vorbei gefahren sind. Hat die Stimmung im Auto etwas gedämpft und der Fahrer ist dann erfreulicherweise auch etwas vorsichtiger gefahren.
Dann ging’s weiter einem Fluß entlang. Wahnsinn, links und rechts die hoch aufragenden Felsen und in der Mitte wo wohl der Fluß ist, denn man sieht ihn nicht, unzählige Palmen.

image

Dann sind wir gegen 19 uhr in Rissani, dem Tor zur Wüste, angekommen. Da gab’s erst mal essen, Pizza. Aber nicht italienische sondern nach Berber Art. War eine Art Fladenbrot gefüllt mit Hackfleisch, Paprika, Zwiebeln, Mais und was weis ich nicht alles. Aber keine Käse und keine Tomaten. War aber ganz gut essbar.

image

Von mir aus im Uhrzeigersinn: Duke, ein Kellner, Othoniel, Adonne und Brian

Dann warens nur noch kurze 30 Minuten bis wir unser Ziel erreicht haben. Die Nacht haben wir im Nasser Palace verbracht, sehr angenehm. Was wir nicht wussten: hier gab’s auch nochmal Abendessen bei dem aber keiner mehr richtig viel essen konnte. Nach dem Essen gab’s noch etwas Unterhaltung in Form von Trommelmusik.

image

image

Innenhof des Hotels

Ach ja und Vollmond war, man hat vom Balkon aus trotz der Nacht die Dünen schön gesehen, kommt auf den Fotos nur leider nicht so gut rüber.

image

Fahrt nach Fès

Heute war wieder mal ein Gruppentag. Obwohl wir nur noch zu dritt waren (Othoien, Duke und ich) ist praktisch nichts vorwärts gegangen. Es hat bis um 15:30 Uhr gedauert bis wir in ein Taxi sind das uns nach Fès brachte. Davor musste ewig diskutiert werden ob jetzt Bus oder Taxi. Ich war für den Bus der 75 Dirham gekostet hätte, die anderen eher fürs Taxi für 1000 Dirham. Ich hab meinen Beitrag dann auf 200 Dirham gedeckelt und so wurde es halt dann trotzdem das Taxi. Wir haben den Preise dann auch nochmal auf 700 Dirham drücken können. Die Fahrt dauerte etwa 4 Stunden. Bis man sich an die Taxifahrer hier gewöhnt dauerts ein bisschen. Unserer hatte die Angewohnheit ständig auf der linken Spur zu fahren. Hat mich ganz schön Nerven gekostet. Und wir sind durch 7 Polizeisperren gefahren.

image

Stadtmauer von Fès

Als wir dann angekommen sind hat uns Mohammed abgeholt. Wir sind dann zum Hotel seiner Eltern und anschließend nochmal was essen gegangen. Das Restaurant hat uns sein Vater empfohlen, er hat uns auch hin geführt. Eine klassische Touristenfalle. Draußen hing noch ein schönes Schild mit den Preisen für die Gerichte die zwar für Marokko etwas teurer waren, aber immer noch im Rahmen. Im Restaurant haben wir dann die „Touristen-Speisekarte“ bekommen bei der die Preise um 50% höher waren. Noch dazu wurden uns vorneweg kleine Häppchen serviert, die zwar gut waren aber eben nicht bestellt und dann mit 100 Dirham zu buche schlugen. Kurz gesagt: statt der am Eingang des Restaurants von mir angepeilten 70 Dirham hat sich mein Anteil an der Rechnung auf 120 Dirham belaufen. Lustigerweise ist das Schild mit den „guten“ Preisen beim verlassen des Restaurants auch nicht mehr dort gehangen.
Aber das ist wohl was womit man in Marokko einfach leben muss. Hier will jeder nur an dein Geld. Hier gibt’s nichts umsonst.
Da es morgen dann recht früh nach Merzouga in die Sahara gehen sollte sind wir nach dem essen auch recht bald ins Bett.

Reisen in der Gruppe

Der heutige Tag war glaub ich ein Paradebeispiel dafür, dass es einfach um Welten besser ist alleine zu reisen als mit einer Gruppe. Mit der Gruppe geht einfach so unendlich viel Zeit durch aufeinander warten drauf. Dazu kommt noch, dass immer wieder Kompromisse gemacht werden müssen mit denen in der Regel keiner zu 100% zufrieden ist. Ich werde auch nur noch die nächsten 5 Tage mit dieser Gruppe verbringen, danach reise ich allein weiter. Warum 5 Tage? Weil wir gestern Nacht noch mit Hilfe unserer marokkanischen Freunde einen Ausflug in die Wüste organisiert haben. Einer von ihnen, Said, ist selber Berber und in der Wüste aufgewachsen. Ein anderer, Mohammed, hat so was schon öfter organisiert. Für nen 4-tätigen Kameltrip in die Wüste mit Übernachtungen und Verpflegung haben wir pro Person den Preis von ursprünglich 350 € auf 175 € gedrückt. Wie ich finde akzeptabel.
Also, wie bereits erwähnt haben wir heute unser Hostel verlassen und sind in die Riad in der wir gestern waren. Der Weg dorthin war allerdings alles andere als einfach. Die Medinas sind auch wirklich wie Labyrinthe aufgebaut. Wir habens einfach nicht mehr gefunden. Also haben wir gemacht was man in so einer Situation immer tut. Ein Kind das grad an uns vorüber lief angehalten, ein paar Dirahm gezahlt und uns führen lassen.
Der restliche Tag war dann erstaunlich ereignislos, wie gesagt, warten war meine Hauptbeschäftigung. Wir sind nachmittags nochmal essen gegangen (Volles Menü für keine 4 €) und haben viele Kleinigkeiten gekauft wie Gebäck, Obst und so weiter.
Dann sind wir noch etwas auf der Dachterrasse abgehangen und Said hat uns ein bisschen was über seine Kultur erzählt. Seine älteren Brüder sind beispielsweise noch von seinen Eltern verheiratet worden, er ist jetzt in seiner Familie der erste der das nicht mehr mitmacht und sich seine Frau selbst aussuchen will. Auch ganz allgemein sei  langsam ein Umdenken festzustellen. Je mehr die Leute Bildung erfahren oder mit Menschen aus anderen Kulturkreisen in Kontakt kommen desto mehr wird die eigene Lebensweise in frage gestellt.
Abends bin ich mit Othoniel und Said noch mal los gezogen, denn Othoniel wollte sich noch so nen Turban für die Wüstentour kaufen. Das Geschäft in das wir rein sind hat allerdings auch Teppiche verkauft und so durfte ich Zeuge einer fast einstündigen Verkaufs- und Verhandlungsshow. Ich hab offenbar von Anfang an sehr deutlich gemacht, dass mit mir kein Geschäft zu machen ist, aber Othoniel wurde richtig bearbeitet. Alles sehr freundlich, da kann man nichts sagen. Uns wurde Tee serviert, verschiedenste Teppiche wurden gezeigt und es wurde viel gelacht. Als Othoniel sich dann mehr oder weniger für einen Teppich entschieden hat, ging das gefeilsche um den Preis los. Der Forderung von 900 Dirahm stand das Angebot von 240 Dirahm gegenüber. Nach etwa einer Viertelstunde hat der Teppich dann für 250 Dirahm den Besitzer gewechselt. Ich hab mich köstlich amüsiert.
Dann sind wir nochmal was essen gegangen, auch wieder sehr gut, war ein Restaurant ziemlich abseits der Touristenströme. Dann noch etwas auf der Dachterrasse relaxt und dann bin ich bald schlafen gegangen.

image

Wanderung im Rif Gebirge

Heute musst ich feststellen, dass unser Hostel sehr nah an einer Moschee liegen muss. Ich weis nicht wann es war, aber es war noch stockdunkel als der Muhezin zum ersten Gebet aufrief und mich aus dem Schlaf riss. Ging zum Glück nur ein paar Minuten. Die Schule die gleich nebenan war hat offenbar jemand sehr wichtiges besucht, Kameras, singende Kinder, ein Blumenstrauß zum Überreichen und viel Polizei war zu sehen.

image

Nach dem Frühstück, natürlich auf der Dachterrasse mit grandiosem Bergpanorama, kam die Idee auf für ne Wanderung zu nem Wasserfall in die Berge hoch zu fahren. Es haben sich dann auch 6 Leute gefunden womit das Taxi ganz nach marokkanischer Art voll ist. 2 auf dem Beifahrersitz und 4 auf der Rückbank. Die Fahrt hin und zurück kostete zusammen 300 Dirahm, also für jeden 50 Dirahm. Also ging’s in der Sardinenbüchse ne dreiviertel Stunde raus aus Chefchaouen und rein in die Berge. Alles wunderschön aber doch irgendwie ganz anders als ich mir Marokko vorgestellt habe. Ist am ehesten mit Andalusien zu vergleichen denk ich. Nur dass in den Dörfern halt Moscheen an Stelle der Kirchen stehen. Und es gab erstaunlich viele freilaufende Tiere die gerne mal auf der Straße rumlungerten, Hühner, Hunde, Katzen, Schafe, Esel und Pferde.
Als wir gegen 11 Uhr am Eingang des Talassemtane National Parks waren sind wir auch gleich losgelaufen. Nen Führer wollten wir nicht nehmen, da uns zwei Mädels aus unserem Hostel gesagt haben wir sollen einfach nur da hin laufen wo alle hinlaufen, dann würden wir schon beim Wasserfall rauskommen. Also gings los. Unsere Gruppe ist allerdings recht schnell zerfallen, Brian, Adonne und ich haben uns mehr Zeit gelassen und haben so die anderen 3 irgendwann aus den Augen verloren. Der Weg führte zunächst an einem Fluß entlang und wurde je weiter wir ihm folgten immer mehr zum Fluß selbst. Heißt es ging runter ins Flußbett, über trocken liegende Steine und Felsen hinweg, manchmal über „Brücken“ die im Prinzip nichts anderes als Holzbretter waren und manchmal gab’s auch kurze Abschnitte die kletternd zurück gelegt werden mussten. Bei einem dieser Abschnitte hätts mich auch beinhahe in der Fluß gehauen. Das Problem war der Rucksack mit zwei Wasserflaschen drin. Ich hab ihn nicht all zu eng an meinen Rücken geschnallt und als ich in Rücklage klettern musste und der Rucksack dann immer mehr von meinem Rücken wegrutschte und damit meinen Schwerpunkt weiter weg von der Wand bewegte, wurds echt schwierig mich noch zu halten. Aber ich hab’s geschafft. Alles in allem lässt sich sagen, dass das eine anspruchsvolle Route war, definitiv nichts für Kinder und eine gewisse Fitness sollte man wohl auch mitbringen. Und um meine Wanderschuhe war ich auch wieder froh. Aber wenn man mal in der Gegend ist, dann ist das hier ein absolutes Muss.
Was ich auch cool fand waren die paar Leute die entlang des Flußes gecampt haben. Die waren auch so eingerichtet als wären die mehr als eine Nacht hier.
Aber der Reihe nach: hier erst mal ein paar Fotos

image

Canyon den wir entlang wanderten

In diesem Tal ging’s also entlang. Schwer zu sagen wie ich mir Marokko vorgestellt habe, aber so wahrscheinlich nicht. Hier warrn wir noch auf dem Weg etwas von Fluß entfernt, aber dann ging’s recht bald runter.

image

image

Wie gesagt, nen Kinderwagen kriegt man hier nicht mehr durch. Nach etwa ner dreiviertel Stunde sind wir dann auf so ne Art „Café“ gestoßen. Am Wasser gebaut, aus Lehm und Stroh die Hütte und mit einfacher Feuerstelle zur Zubereitung der traditionellen Tajine.

image

image

image

Wir haben dann beschlossen ne kurze Pause einzulegen, da die anderen 3 sowieso schon außer Sichtweite waren und einen Minztee zu uns zu nehmen. Und zwar hier:

image

Nach der Stärkung ging’s dann weiter. Irgendwann haben wir dann auch Gods Arc erreicht, eine Felsenbrücke die den Fluß in über 100 Meter überspannt.

image

Da wir zu dem Wasserfall wollten und offensichtlich kein „Weg“ durch den Gods Arc durch führt gab’s nur eins: Schuhe aus, Badehosen an und rein ins Wasser, die Sachen überm Kopf haltend. Das haben wir dann auch 50 Meter weit gemacht, bis wir uns auf einem Felsen im Fluß unterhalb des Arcs niederließen. Brian und Adonne sind dann mal vorausgeschwommen um zu schauen ob da irgendwann wieder ein richtiger Weg kommt. War nicht der Fall, so kamen wir nicht zum Wasserfall. Für uns war also hier Endstation:

image

Eigentlich auch gar nicht so schlimm, denn das war was fürs Auge. Dieses herlich türkisblaue Wasser, die rötlich schimmernden Felsen und das grün der Bäume. Echt klasse.
Nach etwa einer viertel Stunde sind wir dann wieder zurück geschwommen. Dabei sind wir dann auf eine Gruppe jugendlicher Marokkaner gestoßen mit denen wir uns dann mehr oder weniger angefreundet haben. Von denen haben wir dann auch erfahren, dass der Wasserfall auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Tatsächlich sind wir den Weg ganz von Anfang an schon falsch gegangen, wir hätten zu Beginn den Fluß mit einer Brücke überqueren müssen und dann auf der linken Flußseite mehr in die Berge hoch gehen müssen um zu dem Wasserfall zu kommen. Ein Hinweisschild wär da echt nett gewesen. Also sind wir wieder umgekehrt und dachten wir hätten eigentlich noch genug Zeit um zum Wasserfall zu kommen bevor unser Taxi uns wieder abholt. So weit kam es dann aber nicht, wir sind nur bis zu dem provisorischem Café gekommen, da haben die Marokkaner uns gefragt ob wir nicht mit ihnen essen wollen. Also gut, da wir schon etwas hungrig waren willigten wir ein. Für uns wurde eine weitere Tajine zubereitet die dann über eine Stunde im Feuer stand. Das Feuerholz wurde übrigens immer frisch von den umliegenden Bäumen abgeschlagen. Irgendwann wars dann so weit und wir konnten essen.

image

image

Lecker

image

Hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt, um Welten besser als die Tajine die ich gestern Abend im Restaurant hatte.
Als wir uns dann nach dem Essen auf den Rückweg machten hats noch angefangen zu regnen. Das hat die ganze Strecke nochmal ordentlich anspruchsvoller gemacht, denn jetzt waren alle Steine ziemlich glitschig. Aber wir habens ohne größere Probleme zurück geschafft. Am Eingang des National Parks haben wir dann die anderen 3 die mit uns hergefahren sind wieder getroffen. Hat sich herausgestellt, dass die eine Abzweigung genommen haben die sie auf den Gods Arc führte. Aber den Wasserfall haben sie auch nicht gesehen.
Was ich hingegen relativ häufig in Marokko sehe sind deutsche Nummernschilder. Schriftart ist deutsch, das D mit den Europasternen ist drauf aber trotzdem noch was arabisches. Da konnt ich mir bisher noch keinen Reim drauf machen.

image

Wir sind dann also wieder nach Chefchaouen gefahren. Dort angekommen gab’s nochmal nen starken Platzregen. Als der dann vorbei war sind wir zurück zum Hostel gelaufen. Da hab ich mich erst mal zum entspannen für zwei Stunden auf die Terrasse gelegt.
Abends haben wir uns dann mit den Marokkanern die wir bei unserer Wanderung getroffen haben getroffen. Wir sind dann auf die Dachterrasse einer Riad gegangen die einer Spanierin gehörte die mit denen befreundet ist. War ein nettes Beisammensein, es wurde natürlich Minztee serviert und wir haben uns gut unterhalten. Kulturell gab’s vielleicht noch die eine oder andere unterschiedliche Auffassung aber wir hatten sehr interessante Gespräche. Vor allem, als es darauf kam, dass Duke, Brian, Adonne und Othoniel schwul sind (in Marokko gesetzlich verboten), das kam Said schon schwer damit klar. Mohammed nam das gelassener. Da wir in unserem Hostel morgen raus mussten und gerne noch ne Nacht in Chefchaouen bleiben wollten haben wir uns in dieser Riad gleich ein Zimmer für morgen genommen. Es wurde dann auch sehr spät bis wir zu unserem Hostel zurück sind, ich glaub wir waren um 3 da.

Fahrt nach Chefchaouen

Heute war der Plan irgendwie nach Chefchaouen zu kommen. Wollte eigentlich mit dem Bus fahren. Duke, Brian, Adonne, Othoniel und Amy wollten per Taxi hin. Ich hab sie dann noch zum Taxi begleitet, weils auf dem Weg zum Busbahnhof lag. Normalerweise gehen in Marokko 6 Passagiere in ein Taxi. Als die 5 dann aber das Taxi gesehen haben war recht schnell klar, dass das zu eng wird.

image

Also wurde der Plan geändert und ein zweites Taxi gerufen und so bin ich dann auch noch mitgefahren. Sind schon ganz schon alt diese Taxis. Gute alte Mercedes Technik, schon über eine Million Kilometer drauf.

image

Wir sind nicht direkt nach Chefchaouen gefahren sondern haben zuerst noch einen Umweg über die Herkules Höhle gemacht.

image

image

Hier trifft der Atlantik aufs Mittelmeer

image

Blick aus der Herkules Höhle

image

Hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, hab irgendwie mehr erwartet. Danach haben wir noch eine kleine Pause im Café gleich um die Ecke gemacht.

image

Dann ging’s Richtung Chefchaouen. Ich muss sagen das wär alles ohne Probleme auch mit meinem Roller gegangen. Vor allem bei einem Benzinpreis von 7 Dirahm (65 cent). Aber wie schon gesagt, wenn man’s nicht selbst gesehen hat hat man leicht ein falsches Bild im Kopf. Die Gegend durch die wir gefahren sind erinnert schon stark an Andalusien. Nur die vielen marokkanischen Flaggen fallen auf.

image

image

image

image

image

image

Café in dem wir unterwegs Pause gemacht haben

Gegen 17 Uhr waren wir dann in Chefchaouen. Das Hostel hat nen recht guten Eindruck gemacht, musste in der Medina aber auch erst mal mit Hilfe eines ortskundigen Jugendlichens gefunden werden. Wir hatten ein Sechserzimmer auf dem Dach, was ganz angenehm war, denn wenn wir morgens aufstehen würde sich uns dieser Anblick bieten:

image

Nachdem wir also alle Sachen im Zimmer verstaut haben sind Othoniel, Amy und ich etwas die Stadt erkunden gegangen. Das besondere an Chefchaouens Medina ist, dass die Häuser in Blau-Weiß gehalten sind. Ich glaube gelesen zu haben, dass die blaue Farbe die Mücken fernhalten soll.

image

image

image

Als es dann abend wurde sind wir was essen gegangen. Ich hatte eine Tajine mit Hähnchen und Limette. War gut, aber nicht herausragend. Dann sind wir so noch ein bisschen rumgelaufen. Ich muss sagen hier ist alles viel entspannter und angenehmer als in Tanger. Praktisch keine Leute die einen aggressiv dazu drängen was zu kaufen oder einem ne Führung andrehen wollen. Nur Dealer gibt’s hier viele. Praktisch jeder zweite Jugendliche der auf der Straße rumhägt fragt einen im vorbeigehen ob man Hash kaufen will. Nach einem freundlichen No lassen die einen aber in Ruhe.

image

Der zentrale Platz der Medina bei Nacht

Dann sind wir zum Abschluss nochmal auf einen Minztee in ein Café gegangen, mit schöner Aussicht auf den Platz und die Khasba.

image

Abendrot gab’s auch noch zu sehen

image

Danach wieder zurück zum Hostel und damit war mein Tag ziemlich zu Ende.

Ärgerlich

Heute hab ich viel Zeit damit verbracht meine Blogeinträge der vergangenen Tage zu schreiben. Besonders ärgerlich war, dass es die Arbeit von fast zwei Stunden nicht gespeichert hat und ich alles nochmal schreiben musste. Das hat mich wirklich geärgert. Dann hab ich heute nochmal um einen Tag verlängert und musste deshalb mein Zimmer wechseln. Ansonsten ist nicht viel passiert. Bin wieder etwas in der Stadt herum gelaufen und hab mich am bunten Treiben erfreut.
Am Abend haben wir gemeinsam gekocht und Scharade gespielt.

Kulturschock überwunden

Heute gab’s mein erstes marokkanisches Frühstück. So ne Art Pfannkuchen mit Marmelade und dazu Minztee. Das ganze mit Blick über die Medina aufs Meer.

image

Tja aber danach konnt ich mich so richtig zu gar nichts aufraffen. Ich wollte irgendwie nicht vor die Tür gehen. Also bin ich bei meinem Buch auf der Terrasse geblieben. Erst gegen 15 Uhr rum hab ich’s dann geschafft raus zu gehen. Ich wollte einfach nur ein bisschen durch die Stadt laufen. Dann ging’s auch irgendwie. Als ich aus der Medina raus bin und praktisch in die moderne Stadt rein war ich schon etwas verblüfft wie modern und westlich das hier trotz allem ist. Man hat halt doch immer ein ziemlich verzerrtes Bild von Dingen und Orten im Kopf wenn man’s noch nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Vorurteile halt.
Als ich dann wieder in die Medina rein bin, allerdings durch ein anderes Tor als ich raus bin, hab ich mich richtig verlaufen. Ein absolutes Labyrinth. Aber nach einer Stunde umherirren hab ich das Hostel dann doch gefunden. Dann war erst mal duschen angesagt, denn als ich gestern angekommen bin hatte die ganze Medina kein fließendes Wasser. War erst heute mittag wieder verfügbar. Die Rezeptionistin meinte da das passiert halt ab und zu hier, da kann man nichts machen. Gute Einstellung. Abends bin ich dann nochmal raus und hab mir ein Sandwich geholt. Also das essen hier ist wirklich spottbillig. Mi Getränk und exta Pommes hat’s 30 Dirahm gekostet.
Zurück im Hostel hab ich auf der Terrasse ein paar Leute kennen gelernt mit denen ich Nachts noch raus bin um irgendwo was zu essen. Die ersten zwei Restaurants in die wir sind waren ganz klar Touristenfallen, sodass wir ohne Bestellung das Restaurant wieder verlassen haben. Wir haben dann stattdessen im einer Hähnchenbraterei eingedeckt. 2 Hähnchen, 3 Salate, ordentlich Pommes, einige Würstchen, Soßen und Brot für gerade mal 120 Dirahm. Und das Zeug war wirklich lecken, vor allem das Hähnchen.
Man muss auch sagen, dass die Stadt abends und nachts wenn die ganzen Tagestouristen weg sind deutlich entspannter ist. Nach diesem Abendimbiss hats nochmal kurz geregnet deshalb haben wir uns unters Dach gesetzt und dort im Prinzip den restlichen Abend verbracht.

Marokko

Heute wars dann also so weit, mein vorerst letztes Frühstück in Europa. Hab danach all mein Zeug zusammen gepackt und bin um 12 Uhr ausgecheckt. Meinen Roller hab ich vor dem Hostel geparkt und abgesperrt. Dann hab ich mir noch zwei Stunden im Hostel meine Zeit mit einem Buch vertrieben und noch Mittagessen gekocht. Um 15 Uhr bin ich dann zum Hafen und hab mein Ticket gekauft, 67 € hin und zurück mit offenem Rückfahrtdatum. Das Boarding hat schon etwas an einen Flughafen erinnert. Auf der Fähre konnte man leider nicht draußen an Deck stehen sondern es gab nur ein Deck mit Bar (ohne Bierausschank) und vielen Sitzen. Ich hab dann recht schnell gemerkt, dass sich eine Schlange von Passagieren vor einem büroähnlichem Tisch bildete. Also hab ich mich da auch mal angestellt ohne eigentlich zu wissen warum ich nun da steh. Hab dann aber recht schnell herausgefunden, dass dort die Einreisevisa vergeben werden. Hat praktisch die ganze Überfahrt gedauert bis ich dran war aber dann hab ich mein Visum auch erhalten.
Nach dem Anlegen im Hafen von Tanger wurden nochmal die Visa kontrolliert, es ging nochmal durch einen Metalldetektor, das Gepäck wurde nochmal geröntgt und dann war ich in Marokko. Kaum aus dem Sicherheitsbereich raus war ich auch schon umringt von Taxifahrern die mich sonst wo hinfahren wollten. Aber ich konnte alle abwimmeln. Den Weg zu meinem Hostel kannte ich grob, also hab ich mich auf den Weg gemacht, sollte nicht zu weit sein.

image

Dann muss ich zu meiner Schande gestehen, unfreiwillig einen Führer abbekommen. Fing ganz harmlos mit einem Gespräch an, er hat auch sofort akzeptiert, dass ich schon eine Hotelreservation hab, also dachte ich mir da kann jetzt eigentlich nicht viel passieren. Er hat mich dann auch ganz nett zu meinem Hostel geführt, das ich alleine niemals gefunden hätte, da es mitten in der Medina, d.h. der Altstadt mit ihren engen und verwinkelten Gassen, lag. Er wollte mir dann unbedingt noch ne Tour durch die Medina andrehen, da ja heute Markttag ist. Da ich aber absolut keinen Bock darauf hatte ich es aber irgendwie nicht schaffte ihn richtig abzuwimmeln hab ich gesagt dann treffen wir uns halt um 18 Uhr vorm Hostel. Mein Plan war dann einfach nicht rauszukommen. Im Hostel hab ich dann mein Zimmer bezogen, sah ganz gut aus. Die Einrichtung und das Haus an sich verströmte schon einen gewissen arabischen Reiz. Hab mich dann auf der Dachterrasse niedergelassen und mein Buch gelesen, wollte den heutigen Tag ruhig ausklingen lassen und mir die Stadt erst morgen anschauen.

image

Allerdings hab ich dann doch immer mehr Hunger gekriegt und dann beschlossen um 18:30 Uhr, weil ich dachte mein Guide würde nicht so lange auf mich vor dem Hostel warten, runter zu gehen und mir irgendwas zu essen zu holen. Hab also an der Rezeption noch nen Stadtplan geholt und bin dann raus. Mein Guide hat natürlich noch auf mich gewartet und für das was dann kam könnt ich mir nachträglich immer noch in den Hintern treten. Ich wohl einfach nicht deutlich genug gemacht, dass ich da keinen Bock drauf hab und so hat er mich von Restaurant zu Restaurant geschleppt bis ich dann in nem Imbiss ein Sandwich gekauft hab. Eigentlich ein guter Preis, 12 Dirahm (etwa 1,10 €). War auch recht groß, hat auch satt gemacht und was mich verwundert hat es hatte zusätzlich zur „normalen“ Füllung noch ne ordentliche Portion Pommes mit drin. Hab ich so auch noch nicht gesehen. Davor musste ich natürlich noch zu nem Bankautomaten und Geld abheben, dabei hab ich mich schon sehr unwohl gefühlt. Überhaupt haben die hier ein sehr seltsames Geldsystem. Der Bankautomat lässt einzig 200 Dirahm Scheine raus (etwa 18 €), die größten Scheine die es gibt. Und wenn man dann damit zahlen will geht’s los. Es scheint als hätte immer niemand Wechselgeld. Als ich mein 12 Dirahm Sandwich und mein 6 Dirahm Wasser zahlen wollte musste zuerst ein kleiner Junge losgeschickt werden der in den umliegenden Läden Wechselgeld zusammenkratzt. Nachdem das Sandwich also bezahlt war und ich mein Wechselgeld hatte, musste ich dann mehrfach deutlich machen, dass ich jetzt zurück zum Hostel will, sonst hätte mich der Guide noch ewig durch die Gassen gezogen. Am Hostel angekommen, nachdem er mir noch Haschisch verkaufen wollte, wollte er natürlich Geld für seine Dienste haben. Ich wollt ihm erst 25 Dirahm geben, da war er aber überhaupt nicht einverstanden damit, also hab ich mich zu 50 Dirahm hinreißen lassen. Damit war er zwar immer noch nicht zufrieden, aber mehr gab’s absolut nicht.
Ich muss sagen ich war danach schon etwas… mir fällt kein richtiges Wort ein, ne Mischung aus verstört, eingeschüchtert, leicht panisch und etwas paranoid vielleicht? Vielleicht war’s auch nur ein ganz normaler Kulturschock. Hier ist schon alles ziemlich anders als in europäischen Ländern. Das muss man erst mal verarbeiten. Und offenbar noch deutlich entschiedener auftreten als in Europa um sich die Abzocker vom Hals zu halten. Die Lektion hab ich gelernt.
Nach dem Essen bin ich wieder auf die Dachterrasse und hab mein Buch weiter gelesen und ein paar Blogeinträge geschrieben. Danach bin ich ins Bett, das mich übrigens extrem genervt hat, denn bei jeder kleinsten Bewegung hats gequietscht.

Sandsturm

Hab ganz gut geschlafen, nur etwas wenig vielleicht. Als Jasmin und Jules arbeiten gegangen sind bin ich mit Evan noch frühstücken gegangen, natürlich british breakfast. Muss ich auch nicht jeden morgen haben. Danach bin ich zur Post (die gestern sowieso zu gehabt hätte) und hab meine Karten eingeworfen. Dann wieder nach Spanien zum Roller. Am Flugfeld musste ich wieder warten. Das da so viel los ist hätte ich echt nicht gedacht.

wpid-IMG_2653.JPG

wpid-IMG_2651.JPG
Diesmal sprang der Roller sofort an. Sehr angenehm. Mein Tagesziel war heute Tarifa, wie fast immer bin ich los ohne vorher ein Hostel zu reservieren, denn man weis ja nie was heute passiert. Aber die Fahrt war in Ordnung, nach etwas über einer Stunde war ich da. wpid-IMG_2662.JPG
Hab auch noch ein Bett im Hostel gekriegt (das letzte) und mich dann erst mal zum Supermarkt begeben. Außerdem wollte ich unbedingt noch meine Wäsche waschen, also hab ich das auch gleich gemacht. Das Hostel war voller Deutscher, deutsch wurde tatsächlich mehr gesprochen als englisch. Sehr ungewöhnlich. Und jeder der hier im Hostel war war nur aus einem Grund hier: Kitesurfen. Hier hatte es wirklich einen ausgezeichneten Wind, stark und konstant.
Nachdem ich ein bisschen auf der Dachterrasse gechillt und gelesen hab bin ich noch zum Strand.wpid-20130912_120738.jpg
War so ganz schön, allerdings: der Wind. Kam sehr stark vom Land her, wehte dann über 200 Meter Strand und nimmt dabei natürlich ordentlich Sand mit. Ich hab mich aufs Handtuch gelegt um zu lesen, aber lang hab ichs nicht ausgehalten. Ich kam mir vor wie in nem Sandsturm. Was cool war war den Fußspuren im Sand beim verschwinden zu zu sehen. Innerhalb weniger Minuten waren die komplett mit Sand zugeweht und nicht mehr zu sehen. Wie gesagt ich war dann nicht lange am Strand. Bin dann lieber noch auf die Dachterrasse im Hostel und hab weiter gelesen. Das war dann im großen und ganzen auch schon mein Tag.