Katamaran Cruise

Trotz der langen Nacht gestern musste ich heute um 11 aufstehen. Um 11:30 sollten wir in Bridgetown sein zu einer Abschieds-Katamaranfahrt. Praktisch das letzte große Ding zusammen bevor hier die Hälfte der Leute sich für Weihnachten auf den Weg nach Hause macht. Die Sache mit der Pünktlichkeit hab ich ja schon ein paar mal erwähnt, wie dem auch sei, nachdem jeder seine 150 $ gezahlt hat sind wir um12:30 in See gestochen.
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Im Gegensatz zu der Fahrt am letzten Sonntag war dies hier eine Private Tour nur mit unserer Clique. War auch so sein Geld wert, alle Getränke waren frei, ebenso ein reichhaltiges Buffet.
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Es gab einen Stop wo man dann ins Wasser zum schnorcheln konnte. Aber dafür hätte es bessere Orte gegeben. Einzig das Wetter hat nicht ganz mitgespielt. Die zweite Hälfte über hat es fast durchgehend geregnet. Alejandro hat sich schon drüber beschwert, es sei der Tag mit dem schlechtesten Wetter des Jahres und wir müssen natürlich gerade dann auf einem Katamaran hocken. That’s life. Aber so schlimm fand ichs jetzt eigentlich gar nicht. Gegen 17 Uhr haben wir dann den Hafen wieder erreicht.

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Nachher


Danach hat sichs ziemlich verteilt, manche sind noch zum Burger King gefahren, aber ich bin Musaad heim. Wir waren beide ziemlich fertig und waren auf nen gemütlichen Abend Zuhause aus.
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Tee mit Honig und Fernsehen


Alfredo ist dann auch nochmal vorbeigekommen. War wieder mal ein klasse Tag, der sich für mich so um Mitternacht dem Ende zu neigte.

Neun Leute, ein Kia

Heute war besseres Wetter. Also wieder mal n schönes Frühstück am Balkon.
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Taktisch war das eher ungünstig, denn kurz darauf hat mich Alfredo gefragt, ob ich nicht mit zum Lunch ins Mama Mia kommen will. Also hab ich mich nach ner Stunde in der Sonne auf dem Balkon aif dem Weg ins Mama Mia gemacht. Dazu musste ich nen kurzen Weg bis zur Hauptstraße laufen und dann in nen Bus einsteigen. Der kam auch gleich. Und der war nicht annähernd so überfüllt wie sonst immer. Ich hatte tatsächlich nen Platz ganz für mich alleine. Dafür war die Straße recht voll, es ging also nur sehr langsam voran. Aber ich habs noch pünktlich (für karibische Verhältnisse) geschafft. Zum Essen hab ich dann nur nen salat genommen, der war auch ganz gut. Ich bin dann zusammen mit Ginelle, die auch beim Lunch dabei war, zurück zu Musaad’s Appartment gefahren. Musaad hatte heute auch früher Feierabend und so sind wir am Nachmittag am Pool gelegen und haben gechillt. Zum Abendessen haben wir uns dann was vom Chinesen geholt.
Am Abend ging’s dann ins Harbour Lights. Da wir morgen einen Katamaran Cruise hatten wollten wir es heute mal nicht übertreiben und nicht all zu lange bleiben. Aber wie das mit guten Vorsätzen so ist, die weichen in Alkohol sehr schnell auf.
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Wir sind also alle bis gegen 4 geblieben. Ein Problem ergab sich dann doch noch, wir waren neun Leute die nach Hause wollten, aber wir hatten nur ein Auto. Ich sags mal so, diese Fahrt hat die Taxifahrten zu sechst in Marokko deutlich in den Schatten gestellt. Wobei ich noch den bequemeren Beifahrersitz hatte, den ich mir mit Alfredo geteilt hab. Bei den anderen sechs auf der Rückbank muss es schon enger gewesen sein. Das Auto war natürlich auch nicht das größte, ein eher kompakter Kia. Als wir dann im Gap angekommen sind hatte glücklicherweise noch einer der vielen Burgergrillstände auf und wir haben unseren Hunger mit nem Cheeseburger gestillt bevor dann endlich alle abgeliefert waren und ich gegen 6 ins Bett gekommen bin.

Steaks

Heute war den ganzen Tag wieder so ein Wetter an dem man irgendwie nicht so richtig an Strand wollte. Immer wieder kurze Regenschauer. Ich hab mir dann gedacht ich bleib halt auf dem Balkon und wenns Wetter besser wird, geh ich runter ans Meer. Wurds aber nicht wirklich. Ich hab zwar schon ab und zu Sonne abgekriegt, es war auch knapp 30 Grad warm, aber einfach nicht einladend genug für den Strand. Bin dann auch mal eingeschlafen, das macht wohl das Rauschen des Meeres. Hat sich aber trotz allem nicht wie ein verlorener Tag angefühlt, hab den Tag genoßen.
Musaad musste heute etwas länger arbeiten, so bis um 8. Ich hab versprochen mich ums Abendessen zu kümmern. Gestern beim Großeinkauf haben ein paar Steaks gekauft die ich zusammen mit Gemüse und Pommes gemacht hab.
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Ist tatsächlich schon etwas länger her, dass ich etwas aufwändiger selber gekocht hab. War auch etwas stressig alles pünktlich fertig zu haben aber es hat Spaß gemacht. Um dem Eigenlob auszuweichen zitiere ich hier zum Endergebnis mal Musaad: „very, very good“.
Abends kamen dann noch Ally und Kathy vorbei. Zusammen sind wir dann noch runter in die Gap Bar. Das ist so ziemlich die allerletzte Bar im Gap, was DIE Partymeile auf Barbados ist. Hier reihen sich Bars an Clubs und Restaurants. Aber die Gap Bar ist so weit hinten, dass sich hier eigentlich kaum ein Tourist verirrt. Ist deshalb auch nicht ganz so schick und aufgemöbelt wie der Rest. Eher gemütlich. Das ganze auch noch mit live Musik. Irgendwann sind dann auch noch Alfredo in Begleitung seiner Chefin und Chriatian dazu gekommen. Und heute wurde zur Abwechslung mal nicht wie immer Banks Bier getrunken sondern wir sind aufs etwas teurere 10 Saints umgestiegen, jenes Bier welches in Rumfässern gelagert wird. Hatte ich zwar schon mal in meiner ersten Woche hier probiert, aber dass es so gut nach Rum schmeckt hatte ich nicht mehr in Erinnerung. War noch ein ganz guter Abend, Musaad ist schon etwas früher heim aber ich bin noch mit den anderen bis um eins geblieben.

Price Smart

Nach dem Frühstück bin ich runter zum Dover Beach, der ja hier gleich vor der Haustür liegt. Der Strand sieht zwar ganz gut aus, aber im Wasser liegen doch ganz schön viele Steine rum. Accra Beach bleibt da mein Favorit. Am Dover Beach hab ich mich mit Helena getroffen. Sie ist für zwei Wochen aus Deutschland her geflogen, hat über Couchsurfing Kontakt mit Alfredo aufgenommen und der meinte wir sollten uns mal treffen. Wir waren dann so zweieinhalb bis drei Stunden am Strand bevor ich zurück ins Apartment bin um Mittag zu essen.
Nach dem Essen war ich recht träge und bin dann runter zum Pool und hab dort n bischen gelesen und vor mich hin gedöst.
So gegen 6 kam Musaad dann nach Hause. Gestern haben wirs ja nicht mehr geschafft einkaufen zu fahren, aber heute hats geklappt. Wir sind zu Price Smart gefahren, vergleichbar mit der Metro in Deutschland. Man kauft in einer Lagerhalle ein und zwar reichlich. Großpackung ist da teilweise noch untertrieben. Von manchen Sachen ists auch gleich ein Jahresvorrat geworden. Was den Markt hier von der Metro unterscheidet ist, dass hier jeder einkaufen kann, solange er für 50 $ im Jahr Mitglied wird. In Deutschland ist das ja nur Gewerbetreibenden vorbehalten. Die Preise die hier das Zeug so kostet sind auch gar nicht so verkehrt wenn mans auf die Menge umrechnet. Trotzdem war das mit über 700 $ einer der teuersten Lebensmittel Einkäufe die ich bisher erlebt hab. Gut, waren nicht nur Lebensmittel, auch Großpackungen an Putzzeug und n bischen anderer Kram.
Am Abend hab ich dann Pasta gekocht, Ally, eine Freundin von Musaad ist auch noch vorbei gekommen. Viel gemacht haben wir nicht mehr, etwas vor der Glotze abgehangen und dann irgendwann in die Heia.

Finanzcheck

Das Wetter heute war bedeutend besser als gestern. Trotzdem hab ich praktisch den ganzen Vormittag darauf verwendet mal wieder nen kleinen Überblick über meine Finanzlage zu bekommen. Das letzte mal das ich das gemacht hab ist ja jetzt auch schon fadt nen Monat her. Demnach hab ich hier im Schnitt Tagesausgaben von 35€. Rechnet man den Flug noch mit rein sinds 50€. Wenn man aber bedenkt was ich für die 50€ am Tag hier krieg, dann kannm ich mich echt nicht beschweren.
Zum Lunch hat mich dann Alfredo abgeholt. Wir sind wieder zu der Fischsemmel Hütte am Hilton gefahren. Nach wie vor sensationell in Geschmack und Preis.
Zurück zu Musaad’s Appartment bin ich dann mit einem der Kleinbusse. Und zu meiner großen Freude wurde ich das erste mal nicht wie ein Tourist behandelt. Kein fragen wo ich hin will, ich muss einfach nur einsteigen und wie alle anderen auch den Klingelknopf drücken damit der Fahrer hält. Lag vielleicht daran, dass ich heute alleine und ohne Rucksack oder so was unterwegs war. Den Nachmittag hab ich dann mit bloggen und lesen am Pool verbracht. Ich war irgendwie zu faul die letzten 10 Meter bis zum Strand zu gehen.
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Eigentlich wollten Musaad und ich heute zum Großeinkauf aufbrechen, aber er hats nicht rechtzeitig aus der Arbeit geschafft. Müssen wir eben morgen fahren.
Zum Abendessen hab ich mich dann mit Ginelle getroffen. Ich kannte sie zwar schon länger, aber so richtig kennen gelernt haben wir uns erst auf dem Cruise am Sonntag. Wir sind zum Chinesen gegangen und auch hier waren die Portionen riesig. Aber auch sehr gut.
Nach dem Abendessen bin ich wieder zu Musaad, der inzwischen Zuhause war und einige Arbeitskollegen und Freunde bei sich hatte. War noch ein ganz netter Abend, mit mexikanischen Soaps und der Arabischen Version von Deutschland sucht den Superstar. Nur wie diese Leute es schaffen morgen um 8 auf der Arbeit zu sein ist mir ein Rätsel. Es ging so bis um 3 und manche sind mit Drinks nicht gerade sparsam umgegangen.

Etwas Regen und gesundes Essen

Das Wetter war heute sehr wechselhaft, hat immer wieder mal geregnet. Ich bin also gar nicht erst runter an den Pool oder ans Meer sondern hab mich erst mal dran gemacht einzukaufen. Der nächste Supermarkt ist etwa ne halbe Stunde entfernt, was ja kein Problem ist. Oder wäre. Ich habs nämlich auf dem Weg dort hin geschafft meine eine Woche alten Flip Flops zu zerstören. Bin mit dem rechten an einer Bordsteinkante hängen geblieben hab dabei den Steg raus gerissen. Den Rest des Weges bin ich dann also barfuß gelaufen. Im Supermarkt konnte ich mir dann neue kaufen, die jetzt hoffentlich länger halten. Man glaubt gar nicht wie eiskalt der Boden in den Supermärkten hier ist. Echt unangenehm. Und nochwas war unangenehm. Es ließ sich kein Toastbrot auftreiben. Keiner der drei Supermärkte die ich abgeklappert hab hatte welches. Als wäre der ganzen Insel während des Wochenendes das Toastbrot ausgegangen. Kann man wohl nichts machen.
Ich bin dann in meinen neuen Flip Flops heim gelaufen und hab mir erstmal, da ich noch kein Frühstück hatte, was zum Mittagessen gemacht. Einen Klassiker der amerikanischen Küche, Mac and Cheese. Hat mich jetzt geschmacklich aber nicht vom Hocker gehauen.
Am Nachmittag war das Wetter noch genau so verregnet wie am Vormittag. Ich hab mich alao auf die Liege auf dem Balkon gelegt, dem Meer und dem Regen zugesehen und etwas gebloggt. Und mal nen Südamerika Reiseführer in die Hand genommen. Bin ja immer noch auf der Suche nach dem nächsten Land, da ist sowas als Inspirationsquelle gar nicht verkehrt.
Um 6 ist Musaad dann nach hause gekommen. Kochen ist auch hier nicht, also sind wir schnell zum Chinesen gefahren. Dort hatte ich dann das Gefühl zum ersten mal seit ich hier auf Barbados bin was gesundes zu essen, ein leckeres Chop Suey mit viel frischem Gemüse und ein wenig Hähnchenfleisch. Wir habens zum mitnehmen bestellt und Zuhause vorm Fernseher gegessen. Noch dazu waren die Portionen so groß, dass da für morgen mittag noch genug übrig geblieben ist. Wir haben dann noch ein bischen über Jobs und so gesprochen und das was er so macht, das könnte ich mir auch vorstellen. Er arbeitet für die UN und arbeitet befristet immer für ein bis zwei Jahre an irgendeinem anderen Projekt irgendwo auf der Welt. Macht seine Reisen also nicht wie ich vor dem Beruf sondern praktisch währenddessen.

Party Cruise

Heute war packen angesagt, denn heute abend sollte es für eine weitere Woche zu meinem neuen Couchsurfing Host gehen. Also hab ich schon mal am vormittag meine Sachen grob zusammengepackt. Alejandro hat mich dann um kurz vor zwei nach Bridgetown gefahren, denn heute stand ein Party Cruise auf einem Schiff auf dem Programm.
Ich hatte schon etwas Panik zu spät anzukommen, denn Abfahrt sollte um Punkt zwei sein. Aber ich war ja fünf Minuten vorher da. Zu meiner Überraschung traf ich als ich dann am Boot ankam genau einen anderen, Thomas. Wir haben schon gerätselt ob wir am falschen Pier sind. Aber nach und nach sind dann alle eingetrudelt. Die eigentliche Abfahrt war dan um 3. Und wieder einmal hat sich herausgestellt, dass sich die vielgelobte deutsche Pünktlichkeit nicht mit dem karibischen Zeitgefühl vereinbaren lässt.
Der Cruise bis zum Sonnenuntergang gedauert. Wir sind die Westküste hoch und runter gefahren. Dazu gab’s Musik und Drinks zu sehr akzeptablen Preisen. Alles in allem ein netter Samstag Nachmittag Ausflug.
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Anschließend waren wir doch recht hungrig, deshalb sind wir zum Just Grillin gefahren um uns nee Burger (was sonst?) zu holen.
Anschließend hat sichs etwas verlaufen und alle haben sich etwas aufgeteilt. Ich bin mit Thomas, Elisa und Ginelle noch ins Kino gefahren. Also deutsche Kinos können hiee auf Barbados echt noch was lernen. Da drin fühlt man sich wie in einem Wohnzimmer und nicht eingepfercht in Sesselreihen wie in deutschen Kinos.
Nach dem Film hat mich Thomas dann zu Alejandro gefahren damit ich meine Sachen holen konnte. Anschließend ging’s weiter zu Musaad’s Appartment. Kann sich sehen lassen. Direkt am Strand in einer Apartmentanlage. Für eine Person etwas groß, aber wenn man öfter Gäste empfängt machts schon Sinn. Ich hab wieder mal ein eigenes Zimmer, sogar mit zwei Betten, und eigenes Badezimmer. Der Balkon ist natürlich klasse, hier lässt sichs schon leben.
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Frühstückstisch


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Privater Pool


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Küche


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Wohnzimmer


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Balkon

Umzug

Trotz der etwas längeren Nacht gestern sind wir gegen 11 aufgestanden. Alfredo musste heute umziehen, vom Erdgeschoss in den ersten Stock. Die Wohnung der er jetzt kriegt ist schon echt klasse. Riesig im Vergleich zu seiner bisherigen. Aber der selbe Preis. Wir haben erst mal Frühstück gemacht Alfredo hat wieder Arepas gekocht. Dann kam noch Christian, ein Freund von ihm vorbei der uns dann beim Umzug geholfen hat. Der Kühlschrank war schon das herausfordernste, denn der war riesig. Aber wir habens geschafft. Bei den Betten, der Couch und den Sesseln hat uns Christian noch geholfen, den Rest haben Alfredo und ich dann alleine gemacht. War aber schon noh ganz schön viel. Und gerade bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit hier ist so ein Umzug schon ganz schön anstrengend. Aber gegen 17 Uhr haben wir dann alles oben gehabt. Dann war erst mal Essen angesagt. Wir sind schnell zum Subway gefahren und haben uns Sandwichs gekauft. Bei einem Feierabendbier haben wir uns dann im noch ziemlich leeren Wohnzimmer den Film Elysium angesehen.
Um acht rum musste Alfredo dann zu einer Firmen Feier gehen und hat mich davor zurück zu Alejandro gebracht. Dort hab ich dann endlich auch mal die Zeit gefunden meine Wäsche wieder mal zu waschen.
Abends sind wir dann noch zu Musaad gefahren, dort haben sich alle getroffen die heute Abend auf eine Party im Cricket Stadium gehen wollten. Ich bin da aber nicht mehr mit. Das war mir zu teuer und außerdem brauchte ich mal wieder etwas Schlaf. Patrick, der auch im Rockley Golf club wohnt hat mich dann noch heim zu Alejandros Apartment gefahren. Kurz darauf bin ich hundemüde ins Bett gefallen.

Weihnachtsfeier am Strand

Mein Tag hat heute wieder ziemlich entspannt mit einem Frühstück auf der Terrasse begonnen.
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Bis gegen die Mittagszeit rum war ich noch am Pool und hab ein bischen entspannt. Gegen eins ist Alejandro dann von der Arbeit gekommen und wir sind zusammen auf die Weihnachtsfeier seiner Firma gegangen. Die war, wie es sich für die Karibik gehört, natürlich am Strand, genauer gesagt in der Tiki Bar. All die weihnachtliche Dekoration mit dem Meer im Hintergrund hatte schon was witziges. Aber sonst wars für mich tendenziell eher langweilig, ich kannte halt keinen. Nach einiger Zeit sind wir dann auch runter an den Strand. Als sich die Gespräche dann immer mehr um die Arbeit gedreht haben hab ich mich irgendwann auf eine Liege zurückgezogen und etwas vor mich hin gedöst. Das Rauschen vom Meer ist einfach herrlich. Um 6 waren wir dann wieder Zuhause.
So gegen neun Uhr haben mich Enrique und Thomas abgeholt. Heute war Sergios Geburtstag und deshalb sind wir zu deren Haus gefahren um mit Kuchen und Cocktails die Nacht zu beginnen. Wir sind dann, wie jeden Freitag, ab 11 ins Harbour Lights gefahren. War wie immer ein guter Abend. Als um drei dann die Zeit für die free drinks vorüber war, haben wir uns langsam auf den Heimweg gemacht. Enrique, Patrick, Alfredo und ich sind dann noch auf ein letztes Bier zu Alfredo gefahren. Irgendwie kam dann die Idee auf an den Strand zu gehen, sind ja nur 5 Minuten zu Fuß.
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Es hat etwas gedauert bis die Idee richtig gezündet hat, aber dann sind wir alle los gelaufen zum Strand. Das Wasser war herrlich warm, sogar wärmer als die Luft. Und wieder einmal hat mich die Klarheit des Wassers überrascht. Trotz fast totaler Dunkelheit war es überhaupt kein Problem den Grund des Meeres zu sehen. Das Wasser ist einfach so wahnsinnig klar. Wir sind dann so lange im Wasser geblieben bis im Osten langsam die Sonne aufging. Ein perfekter Abschluß für den Tag. Oder Beginn des nächsten, je nach dem wie man’s sieht. Enrique und Patrick sind dann nach hause gefahren, ich hab gleich bei Alfredo gepennt, ich wollte ihm morgen (heute) beim Umzug helfen. Hat sich tatsächlich fast so angefühlt als würde ich wieder nach hause kommen als ich seine Wohnung nach fast zwei Wochen wieder betreten hab.

Tauchen am Riff

Heute hab ich wohl etwas länger geschlafen. Frühstück gab’s wie immer auf der Terrasse.
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Gegen 12 bin ich dann zum Accra Beach gelaufen um ein letztes Mal mit Tim zum schnorcheln zu gehen. Heute abend geht sein Flug zurück nach Deutschland. Also sind wir nochmal zum Riff am Accra Beach rausgeschwommen. Unsere Sachen konnten wir ja bei ihm im Hotel lassen, also konnten wir ruhigen Gewissens zusammen los.
Als wir das Riff erreicht haben haben wir auch gleich Glück gehabt. Eine Schildkröte schwamm vorbei. Etwas kleineres Exemplar zwar als die die ich bisher gesehen hab, aber immerhin.
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Dann sind wir das Riff weiter entlang geschwommen. Die Sicht hätte zwar etwas besser sein können, es war doch ne Menge Sand aufgewirbelt, aber im großen und ganzen war’s ok.
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Tim


Nach guten eineinhalb Stunden sind wir wieder raus. Sind dann nochmal zurück zum South Beach Hotel, haben uns ein letztes gemeinsames Bier genehmigt und sind die Bilder (diesmal über 600) durchgegangen.
Dann hieß es Abschied nehmen. Tim, das waren coole drei Wochen. Wir laufen uns sicher mal wieder übern Weg. Vielleicht ja sogar nochmal auf Barbados.
Danach bin ich zurück zu Alejandros Apartment gelaufen. Da die Sonne noch nicht untergegangen war hatte ich noch Zeit mich etwas an den Pool zu legen. War sehr angenehm, ich hatte ihn praktisch für mich alleine. Und es war absolut ruhig, außer ab und zu ein paar Vögel hat man nur das Rauschen der Palmenblätter gehört.
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Zum Abendessen hatten wir vor Tacos zu machen. Das ganze für fünf Personen, also bin ich erst mal mit Alfredo zum Supermarkt gefahren. Noch immer hauts mich bei den Preisen fast um. 110 $ nur für die Zutaten. Das erinnert einen immer wieder daran wie unglaublich billig Lebensmittel eigentlich in Deutschland sind.
Zum Essen sind James und Musaad noch vorbei gekommen. Die Tacos waren, obwohl wir keine Avocados auftreiben konnten, sehr gut. Später ist dan Thomas noch vorbei gekommen und wir sind zusammen auf der Terrasse bis um drei gehockt. War auch mal ne nette Alternative zu immer wieder irgendwo essen gehen und anschließend in ne Bar.