London im Schnelldurchlauf

„London im Schnelldurchlauf“ war das Motto des heutigen Tages. Der began mit aufstehen um 7 und dann frühstücken. Das Frühstück war akzeptabel. Um 8 hab ich mich dann auf den Weg gemacht. Das Hostel liegt direkt neben dem Bahnhof Greenwich, äußerst praktisch. Ich hab dann ein Hin- und Rückfahrticket in Zentrum, zur London Bridge, gekauft. Hat auch keine 10 Minuten gedauert bis ich da war. Raus aus dem Zug und ab auf die Straßen. Der Linksverkehr ist doch ne Umstellung. Macht das Straßen überqueren noch nen Tick herausfordernder. Ich bin dann erst mal auf die London Bridge was einen recht schönen Ausblick auf die Tower Bridge und die HMS Belfast erlaubte. 

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Über die Brücke bin ich dann über die Themse und Richtung Tower of London. Dort angekommen hats mich erst mal von den Socken gehauen. 18£ Eintritt. Bei aller Liebe, das war mir zu viel. Ich wollte ja sowieso auch mehr in der Stadt umher laufen als Stunden in einem Museum verbringen. Hab ja nur zwei Tage. Ich bin dann erst mal in den nahegelegenen Starbucks um mich mit einem Kaffee aufzuwärmen, denn es war wirklich kalt, und meine weiteren Schritte zu planen. Der Kaffee war übrigens kaum als solcher zu bezeichnen, widerliches Gebräu. Ich bin dann weiter, vorbei am Tower of London, zur Tower Bridge und da dann einmal drüber gelaufen. Die macht schon was her.

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Auf der Südseite der Themse bin ich dann weiter nach Westen gelaufen und einmal durch den Borough Market durch, es war Markttag. Es gab alle möglichen Spezialitäten, unter anderem auch einen Stand der deutsches Brot verkauft hat. Da wär ich fast schwach geworden.

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Ich bin dann weiter, vorbei am Shakespeare Theater, bis zur Millennium Bridge. Die liefert einen wahnsinnigen Blick auf die Kuppel der Saint Pauls Cathedral.

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Das war dann auch mein nächstes Ziel. Von außen schon sehr beeindruckend, ein riesen Gebäude.

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Fast ebenso gigantisch wie die Kathedrale selbst sind die Eintrittspreise. 16£. Normalerweise geh ich in keine Kirche die Geld von mir dafür verlangt. Aber hier hätt ich ne Ausnahme gemacht. Bis zu etwa 5£. Aber die Tatsache, dass ein Besuch hier mehr kosten würde als eine anständige Mahlzeit oder meine Unterkunft hat mich dann doch davon abgehalten. So bliebs beim bewundern von außen.Mein nächster Stop war dann das Parlamentsgebäude mit Big Ben. Der Weg dahin war etwas länger, da bin ich ne gute Stunde gelaufen.

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Es wird Herbst

Ich bin dann noch an der Downing Street vorbei gekommen und wollte mal sehen ob ich nicht nen Blick auf die Wohnung des Premierministers werfen kann. Ging aber nicht, die Straße war von Polizisten abgesperrt.

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Dann hab ich auch das Parlamentsgebäude erreicht. Auch hier, beeindruckende Größe.

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Das London Eye hat man von hier auch gesehen, aber da ich wusste, dass eine Fahrt 30£ kostet hab ich mir die Mühe gespart da hin zu gehen.

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Ich bin dann nach auf eine Gruppe gestoßen die gerade eine Führung gemacht hat und hab mich da dann einfach mal mit dran gehängt und so noch einiges über das Parlamentsgebäude und den Guy Fawks Day gelernt. Dann ging’s weiter, praktisch direkt gegenüber liegt die Westminster Abbey. Bemerkenswert: im Garten waren kleine Holzkreuzchen aufgestellt. Wenn ich das richtig interpretiert habe, eines für jeden für das Königreich Gefallenen. Stimmt einen schon nachdenklich.

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Rein gegangen bin ich natürlich nicht (16£).Mein nächstes Ziel war dann der Buckingham Palace. Leider war ich zu spät dran um die Zeremonie der Wachablösung zu sehen. Hatte aber auch den Vorteil, dass dann weniger Touristen da waren.

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Buckingham Palace

Anschließend war ich mir etwas unschlüssig wo hin es als nächstes gehen sollte. Ich hab meine Karte rausgeholt um mich ein bisschen zu orientieren und bin dann einfach mal auf gut Glück zum Picadilly Circus gelaufen. Ich wusste zwar nicht was mich erwartet, aber den Namen hab ich schon mal gehört. Dort angekommen zeigte sich auch schnell, dass hier in der Gegend viele Theater hnd Musicals ihr Bühnen hatten. Der Platz war mit einer riesigen Werbewand ausgestattet und allgemein voller Leute.

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Gleich um die Ecke war dann auch China Town, irgendwie ne komplett eigene Welt.

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Dann wars so gegen 3 Uhr und ich wollte mich auf den Weg machen um in ein Museum zu gehen, da es hier eh um 5 dunkel wird. Ausgesucht hab ich mir das Natural History Museum welches ne ganze Ecke weit weg ist. Für den Weg dahin wollte ich mir ein ein Fahrrad leihen, denn London hat das selbe Fahrradleihsystem wir Paris. Viel Stationen über die ganze Stadt verteilt an denen man das Rad mieten und wieder abgeben kann. Der Tagespass kostet 2£. Geschenkt, wenn man bedenkt, dass eine einfache Fahrt mit der U-Bahn 4,5£ kostet. Einzig der Linksverkehr war ne erhebliche Herausforderung. Speziell da es nur wenige Radwege gibt und ich praktisch immer auf der Straße fahren musste. Aber ich bin heil angekommen. Das schöne an den Museen in London: sie verlangen keinen Eintritt. So hab ich dann die Zeit bis um 18 Uhr im Museum verbracht, denn dann hats geschlossen.

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Haupthalle

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Baumquerschnitt eines über 1300 Jahre alten Red Woods

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T-Rex

Dann bin ich wieder zur London Bridge zurück geradelt um nach Greenwich zurück zu fahren. Der Verkehr ist wirklich Wahnsinn.

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Ampel für Pferde

Passenderweise hab ich in einer kostenlosen Abendzeitung auf der Zugfahrt einen Artikel gelesen wonach innerhalb der letzten 9 Tage 5 Fahrradfahrer auf Londons Straßen ums Leben gekommen sind. Wundert mich nicht mal.Zurück im Hostel wollt ich dann in der Bar was essen, allerdings schließt die Küche da um 9 Uhr und ich war kurz nach 9 da. Also bin ich in den Supermarkt und hab mir da was gekauft.

London calling

Der Wecker ging heute um 6:30 Uhr. Um meine Zimmergenossen nicht zu sehr zu stören hab ich mein Zeug aus dem Zimmer geschafft und dann auf dem Flur zuende gepackt. Ne Reservierung für ein Hostel heute i  London hatte ich auch noch nicht, also hab ich das auch noch schnell erledigt. Dann ging’s zur Metro und ab zum Flughafen.
Beim Gepäck einchecken wurde ich etwas davon überrascht, dass mein Rucksack bei der TAP als oversize Gepäck zählt und gesondert aufgegeben werden muss. Hat aber zu meiner Erleichterung nichts extra gekostet.
A propos Geld: mit meinen verbleibenden Euro bin ich ganz gut hingekommen, ich hatte noch 85€ in Scheinen und 1.41€ in Münzen. Davon konnte ich 1.40€ in ein Pastell de Nata investieren, eine portugiesische Gebäck-Spezialität. Nach der Boardingpass Kontrolle bin ich noch drauf gekommen, dass es wohl recht günstig wäre wenn ich ein paar Pfund in der Tasche hab wenn ich in London lande. Also bin ich noch schnell zum Geldwechsler gegangen und wollte meine restlichen Euro umtauschen. Allerdings geben die nur Scheine raus und keine Münzen. Also musste ich für 60£ 75,26€ zahlen und hatte somit wieder Münzgeld in der Tasche. Naja, kann man wohl nicht ändern.
Dann ging’s ab in den Flieger, war mal was anderes Linie zu fliegen und nicht mit den Billig-Fliegern. Lunch war kostenlos und auch ein Freibier schmeckt in ein paar tausend Metern über dem Meer so gut wie am Boden. Der Flug war einen großteil der zweieinhalb Stunden ruhig, nur einmal sind wir in ordentliche Turbulenzen geraten.
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In London gelandet musste ich dann erst mal ne zeitlang zur Passkontrolle anstehen. Als das dann auch geschafft war, ging’s ab zur London Underground. Das Ticket für die Fahrt ins Zentrum gab’s für 5,50£. Hat auch über ne gute Stunde gedauert bis ich dann aus dem Zug aussteigen und zum Hostel laufen konnte.
Priorität Nummer eins war jetzt erst mal duschen. Und hier hab ich wieder einen weiteren Höhepunkt der Dusch-Ingenieurskunst erleben dürfen. Eine Dusche mit Druckknopf ist schon etwas sonderbar aber das beste war die Temperatur des Wassers, welches wegen dem teils verstopften Duschkopf in alle Richtungen spritzte, die schwankte nämlich kontinuierlich zwischen eiskalt und kochend heiß hin und her. Sehr angenehm. Als ich das dwnn hinter mich gebracht hab bin ich erst mal runter zu der Bar die sich unter dem Hostel befindet und hab mir nen Burger mit Pommes gegönnt. Dann erstmal was einkaufen gegangen. Ursprünglich wollte ich mir heute noch Greenwich anschauen, da hier mein Hostel ist, aber da es hier um halb fünf schon dunkel wird bin nicht mehr los. Noch dazu ist es hier wirklich kalt. Um die 7 Grad Celsius. Für solche Temperaturen bin ich nicht optimal ausgerüstet. Für morgen werdens dann wohl zwei T-Shirts und ein Pulli sein. Mal sehen. Den Rest des abends war ich im Hostel und hab gelesen und für morgen geplant.

Tunnel und unterirdische Türme

Heute wollt ich nochmal was vom Umland Lissabons sehen, deshalb hab ich mich zu einer vom Hostel organisierten Tour angemeldet. Los ging’s um eins. Wir sind zu siebt im Minibus nach Sintra gefahren, was einige Kilometer nördlich von Lissabon liegt. Als erstes sind wir in eine Bäckerei und haben von den lokalen Gebäckspezialitäten probiert. Anschließend sind wir zur Marmeladen/Portwein/Käse/Wurst Verkostung. Waren recht interessante Sachen dabei, besonders in Erinnerung geblieben ist mir der in Chilli-Marmelade getunkte Käse.

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Marmeladen zum probieren


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158 Jahre alter Portwein


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Verschiedene Portweine


Anschließend ging’s weiter zu einem der absoluten Highlights bisher. Quinta da Regaleira. Eine Parkanlage wie ich so noch keine gesehen habe. Annehmbar groß, wir hatten zwar zwei Stunden Zeit um uns alles anzusehen aber ich hätte locker nochmal doppelt so lange drinbleiben und umherwandern können. Das ganze kann man sich wie einen verwunschenen Zauberwald aus dem Märchen (oder Harry Potter, wie unser Fahrer meinte) vorstellen. Aber jetzt nicht irgendwie zwanghaft als Touriattraktion angelegt (Außer den Leuten aus unserer Gruppe hab ich in den zwei Stunden wenns hochkommt zwanzig andere Leute gesehen. Es handelt sich hierbei also um einen absoluten Geheimtipp), sondern der wurde vor über hundert Jahren von den Besitzern des Anwesens so anhelegt.
Alte, knorrige Bäume, kleine Brunnen, gewundene Wege, eine prächtige kleine Kapelle, Türme und Mauern die wie aus dem nichts zwischen den Bäumen auftauchen und meine persönlichen Highlights: die Tunnel und unterirdischen Türme. Ein Tunnelsystem durchzieht diesen Park, groß genug um sich darin zu verlaufen (Taschenlampe nicht vergessen, da drin ist es stockdunkel!). Alles ist unterirdisch irgendwie mit allem verbunden. Und das beste: überall tun sich neue Zugänge zu den Tunneln auf wenn man so durch die Landschaft streift und die Augen offen hält. Im Keller (das ist schon ungewöhnlich; fast wär ich nicht runter gegangen, denn von oben sah es so aus als wäre da unten nichts) der Kapelle, hinter Brunnen, hinter Reliefs, hinter Felsen oder aber, der Klassiker, hinter einer Geheimtür, getarnt als Steinplatte in der Wand die sich, mit einiger Kraftanstrengung, drehen lässt. Tja, oder aber durch einen der, mir fällt kein deutsches Wort dafür ein, unterirdischen Türme. Der größte ist 27 Meter tief und windet sich spiralförmig in die Tiefe um einen Zugang zum Tunnelsystem zu ermöglichen.
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Kapelle


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Quelle


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Unterirdischer Turm


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Geheimtür


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Blick nach oben


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Wie Jesus übers Wasser gehen


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Anderer unterirdischer Turm


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Das eigentliche Anwesen


Wer sich schon immer mal auf die Spuren Indiana Jones begeben wollte, hat hier die top Gelegenheit. Es tun sich einfach immer wieder neue Wege auf. Man weiß nie ob man bei einer Gabelung jetzt links oder rechts gehen soll. Zwei Stunden sind viel zu wenig Zeit.
Also, wer mal in Lissabon ist, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.
Dann gab’s natürlich noch das eigentliche Anwesen zu besichtigen, aber das ist halt auch nur n großes Haus. Das hatte ich in 5 Minuten durch.
Danach ging’s dann weiter zum Cabo Roca, dem westlichsten Punkt Festland-Europas. Hier wars wirklich sehr windig und dadurch auch etwas kühler. Um ehrlich zu sein, es war so kühl, dass es zu einer Premiere kam. Zum aller ersten mal seit ich Deutschland verlassen habe musste ich mir meinen Pulli anziehen. Wird Zeit, dass ich in wärmere Gegenden komm.
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Hier haben wir dann noch den Sonnenuntergang angeschaut und sind danach an der Küste entlang wieder nach Lissabon zurück gefahren. Dabei kamen wir auch im Stadtteil Belém vorbei wo wir dann nochmal anhielten um in der berühmtesten Pastelerie Lissabons nochmal ein paar der kleinen Köstlichkeiten zu erwerben.
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Castelo de São Jorge

Heute hats etwas gedauert bis ich vom Hostel los gekommen bin. Gegen eins hab ich mich dann auf den Weg zum Castelo de São Jorge das bei meinem letzten Besuch ja bestreikt wurde. Diesmal hatte ich mehr Glück.
Man hatte nen ganz netten Blick auf die Stadt,  da das Castel sich auf einem Hügel befindet.

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Ich bin einfach so ein bisschen rumgelaufen, das Castel ist groß genug um damit ein bisschen Zeit rumzubringen.

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Pfauen

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Um 16 Uhr gab’s dann eine kostenlose Führung durch das Gelände. Ich hatte den Luxus der einzige zu sein der zur angegebenen Zeit am Treffpunkt war und so hab ich eben eine Privat Führung gekriegt. Auch nicht schlecht. Das hat sich dann auch nochmal bis Sonnenuntergang hingezogen.

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Anschließend bin ich wieder zum Hostel. Dort hab ich mich nochmal zum Abendessen eingeschrieben. War wieder sehr lecker.
Und einen „alten“ Bekannten hab ich wiedergetroffen. Frodo aus Norwegen den ich vor 10 Tagen auf Madeira das letzte mal gesehen habe ist heute in Lissabon angekommen weil er hier nen Job bekommen hat. Wir haben uns dann auf ein paar Bier bei mir im Hostel getroffen. Wie klein die Welt doch ist.

Sightseeing in Belém

Heute stand zunächst mal ein Hostelwechsel auf dem Programm da meines für heute ausgebucht war. Zumindest offiziell. Als ich schon auf dem Weg zur Tür raus war hab ich nochmal an der Rezeption nachgefragt ob nicht doch noch was frei ist. Wir haben dann doch noch eine Lösung gefunden die dann so aussah:
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Eine zusätzliche Matratze auf dem Boden eines Vierbett-Zimmers. War ausreichend für eine Nacht, denn danach waren wieder Betten frei.
Heute wollte ich mir mal das Viertel Belém vornehmen das sich im Westen Lissabons befindet. Zum laufen zu weit, deshalb musste ich ne Tram nehmen. Doch davor bin ich noch kurz in das Design Museum gegangen das gleich um die Ecke meines Hostels lag. Einige Stücke waren ganz nett anzusehen aber umgehauen hats mich jetzt nicht.
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Die Tramfahrt hat sich dann etwas hingezogen. Schuld daran ist das absolut seltsame Bezahlsystem das hier angewendet wird. An den Tramhaltestellen sind keine Fahrkartenautomaten, dafür muss man in eine Metro Station gehen, hab ich auch gemacht, dort kann man sich dann auf eine wiederaufladbare Karte eine beliebige Anzahl an Fahrten buchen. In der Tram zieht man die Karte dann einfach über einen Kasten und die Fahrt ist bezahlt. Soweit hört sich das System ja ganz gut an. Aber: Lissabon ist natürlich auch eine Stadt in der viele Touristen rumlaufen. Und die machen sich nicht die Mühe erst in ne Metro Station zu gehen und da im voraus zu bezahlen sondern die zahlen in Bar (doppelter Fahrpreis) beim Fahrer der Tram. Das ganze dauert dann natürlich bis alle durch den einzigen Eingang eingestiegen sind und bezahlt haben. In meinem Fall 5 Minuten bis die Tram von der Station abfahren konnte. Die Fahrt an sich war dann nochmal was besonderes, kam einer Achterbahn schon recht nahe. Man wurde hin und her, vor und zurück geworfen.

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In der Tram


Nach 20 Minuten Fahrzeit kamen wir dann in Belém an. Mein Frühstück war schon ne zeitlang her, so hab ich mir erst mal einen überraschend großen Schinken-Käse-Toast im Banana Café genehmigt.
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Banana Café in Tram


Dann ging’s in die Jerónimos Kirche mit Kloster dran. Das hatte was. Die ganze Kirche und speziell das Kloster ist mit gemeißelten Verzierungen versehen wie ich sie so und vor allem in dieser Fülle noch niergends gesehen habe. Unbedingt besuchen wenn man in Lissabon ist. Noch dazu war da gerade eine temporäre Ausstellung über Kork als Baustoff. Auch ganz nett.
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Die Hamburger Elbphilharmonie aus Kork
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In der Kirche gab’s dann noch das Grab eines der bedeutendsten Seefahrer zu sehen: Vasco da Gama.
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Als nächstes bin ich dann zum Padrão dos Descobrimentos, einem Denkmal für alle großen Portugiesen von dessem dach aus man nen guten Blick auf die westliche Stadt hat.
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Blick vom Dach des Denkmals aus


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Brücke des 25 April


Dann bin ich noch etwas am Ufer des Tejo entlang bis zum Torre de Belém, ein alter Wehrturm der eines der Wahrzeichen Lissabons ist. Bin nicht reingegangen, dafür war mir die Schlange zu lange.
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Noch dazu wurde es langsam dunkel und auch deutlich kühler und zum ersten mal war mir in meinem T-Shirt kalt. Ich hab dann noch, teils um mich aufzuwärmen, einen Abstecher ins Museo Berardo gemacht, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Naja, wer’s mag. Meins war’s nicht. Mir ist bei vielen Werken nur der Spruch „Ist das Kunst oder kann das weg?“ eingefallen. Einzig die Ausstellung über Werbeplakate aus der Zeit um die 50er Jahre rum war für mich interessant.
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Danach sollte es wieder mit der Tram zurück gehen. Das ging dann auch eine Station ganz gut, doch dann ging gar nichts mehr. Eine Tram vor uns hatte ein Auto gerammt und war fahrunfähig, also konnten wir auch nicht weiter. Was war nochmal der Vorteil schienengebundener Fahrzeuge im Stadtverkehr gegenüber Bussen? So blieb mir nichts anderes übrig als den Weg nach Hause zu Fuß anzutreten. Nach einiger Zeit bin ich dann aber in einen Bus eingestiegen. Der hat mich zwar nicht direkt zum Hostel gebracht aber immerhin zu einer Metro Station von der aus es dann einfach war. Dann hab ich noch was zu essen eingekauft und mir das dann im Hostel gemacht. Dann lief das Derby Sporting gegen Benfica Lissabon was sich im Hostel großer Beliebtheit erfreute. Für meinen Teil wars das danach auch, ich bin heute viel rumlaufen und war froh ins Bett zu kommen.

Verlorener Tag

Heute wollte ich mir mal eine der Hauptsehenswürdigkeiten Lissabons ansehen, das über der Stadt thronende Castelo San Jorge. Der einfachste Weg von meinem Hostel dorthin ist immer der Tram der Linie 28 zu folgen.
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Auf deren Weg liegt auch die Kathedrale Sé. Vom Baustil her mal ne nette Abwechslung zu den vielen gotischen Kirchen und Kathedralen die sonst so bisher begegnet sind. Auch wenn sie nicht sonderlich groß war.
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Der Tram folgend, ging’s durch Lissabons ältestes Stadtviertel, Alfama, vorbei an einem Baum mit beeindruckendem Wachstum und einem Aussichtspunkt der den Namen kaum verdient hat.
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Von dort waren’s nur noch 2 Minuten zu Fuß und ich hab den Eingang des Castells erreicht. Eine große Infotafel hat ironischerweise noch darauf hingewiesen, dass das Castell 365 Tage im Jahr geöffnet ist. Was ich dann allerdings am Eingang sah war diser Zettel.
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Das Castell wurde also bestreikt. Klasse. Da ich damit absolut nicht gerechnet habe hatte ich auch keinen alternativ Plan und bin dann einfach so noch durch das Viertel und runter zum Hafen gelaufen. Dort gab’s dann wenigstens noch ein paar echt gute Graffitis zu sehen.
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Vom Hafen aus ist mir dann noch das National Pantheon aufgefallen und so bin ich dort noch hin.
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Ganz nett, auch wenn ich keinen der Portugiesen kannte die hier drin begraben liegen.
Dann wars so gegen 4 und ich hab mich mal auf den Weg zurück ins Hostel gemacht. Da wurde ich dann von etwas überrascht das sich als echtes Problem herausstellte. Ich konnte meinen WLAN Empfänger im Handy nicht mehr aktivieren. Hört sich zunächst mal banal an, hat jedoch gravierende Konsequenzen. Denn ohne WLAN Verbindung kein Internet. Und ohne Internet würde sich mein Reisealltag erheblich erschweren. Denn kostenlose WLAN Hotspots findet man außerhalb Deutschlands wirklich an jeder Ecke. Das machts ganz leicht unterwegs mit dem Handy schnell mal Infos zu Sehenswürdigkeiten abzurufen, Fahrpläne für öffentliche Verkehrsmittel einzusehen, Mails zu checken oder am Blog zu arbeiten. Um es auf den Punkt zu bringen: ohne WLAN Empfang wäre mein Handy für mich praktisch nutzlos.
Ich hab dann an einem der Computer im Hostel nach möglichen Ursachen und Lösungen geforscht. Ums kurz zu machen: nach ein paar Stunden Recherche bin ich an dem Punkt angekommen wo ich nur noch zwei Optionen hatte: neues Handy kaufen, denn die Reparatur eines möglicherweise defekten wlan Adapters kommt auf den selben Preis, oder mein Handy auf Auslieferungszustand zurücksetzen und hoffen, dass es nur ein Softwarefehler ist der sich so beheben lässt. Bei dieser Option verliere ich allerdings alle gespeicherten Daten und Kontakte, Einstellungen und Programme. Aber wie’s halt so ist, vom warten wirds nicht besser also musste ich was tun. Hab mich für die zweite Möglichkeit entschieden und um das vorzubereiten erst mal alle Kontakte mit Telefonnummern aus meinem Adressbuch zu Papier gebracht, alle für mich wichtigen Dokumente extern gesichert und auch sonst jegliche Information die im Handy gespeichert war und mir wichtig erschien zu Papier gebracht. Das dauert natürlich. Aber es war erfolgreich. Nach dem Zurücksetzen des Handys konnte ich mich wieder mit WLAN Netzwerken verbinden. Dann ging das neu einrichten los, Programme mussten installiert werden, Einstellungen angepasst und alles möglichst wieder auf den Stand gebracht werden den mein Handy vorher hatte. Die ganze Prozedur hat dann bis etwa um 1 in der Nacht gedauert und ich war dann echt froh, dass die Sache so verhältnismäßig glimpflich ausgegangen ist und mich nur nen halben Tag Arbeit gekostet hat.

Nächstes Reiseziel festgelegt

Heute nach dem Frühstück ging’s weiter mit der Reiseplanung für die nächste Zeit. Ich hab viele Angebote verglichen, verschiedene Routen und Ziele durchgespielt und mich dann schließlich für eine Möglichkeit entschieden. Das sieht jetzt so aus: Bis zum 13.11. bleib ich in Lissabon. Dann flieg ich für 110€ nach London und bleib da dann für weitere drei Tage. Dann geht’s am 16.11. mit dem Bus für 12€ nach Manchester. Dort bleib ich eigentlich nur eine Nacht um am 17.11. rechtzeitig am Flughafen in Manchester zu sein. Von dort geht’s dann für 300€ mit Thomas Cook nach Barbados in die Karibik.
Einziges Problem da unten: es gibt weder richtige Hostels noch Campingplätze. Also muss eine alternativ Unterkunft her, denn 100$ aufwärts pro Nacht für ein Hotel sind mir dann doch etwas zu viel. Also hab ich mich auf www.airbnb.com umgeschaut, Zimmervermietung von Privat an Privat. Da gäb’s Zimmer ab 23€ pro Nacht. Vertretbarer Preis wenn man bedenkt wo man sich befindet. Dann hab ich mich noch auf www.couchsurfing.org umgesehen. Dort bieten Leute Reisenden für ein paar Nächte eine Couch oder alternative Schlafmöglichkeit an. Das ganze kostenlos, denn dabei geht’s einfach um kulturellen Austausch und generelle Gastfreundschaft. Da hab ich also ein paar Leute auf Barbados angeschrieben und von einem auch sofort eine Antwort bekommen. Wir haben uns etwas unterhalten und jetzt werd ich meine ersten paar Tage auf Barbados bei Alfredol verbringen. Kommt eigentlich aus Venezuela und lebt seit 8 Monaten auf Barbados. Damit sind meine Reisevorbereitungen für die nächsten paar Wochen soweit abgeschlossen und ich kann mich wieder Lissabon widmen. Allerdings heute nicht mehr, denn als ich mit allem fertig war, war es bereits 21 Uhr. Ich hab mich fürs Essen im Hostel angemeldet und hatte hier für 10€ ein echt klasse 4 Gänge Menü. Dabei lernt man dann natürlich auch andere Reisende kennen und so bin ich mit Bryan, Chemiker bei Shell in Kanada und Nathalie und Lisa, zwei israelische Flugbegleiterinnen, noch losgezogen um eine Bar in der Stadt zu finden. Anfangs sind wir wohl sehr in die falsche Richtung gelaufen. Aber dann haben wir unser Ziel doch noch erreicht, die Pink Street.
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Ehemals das Zentrum des Rotlicht-Bezirks wurde die Straße in den letzten Jahren umgebaut zu einer Straße in der sich nun Bar an Bar reiht. Ein Tipp aus dem Hostel hat uns dann in eine Bar gebracht die wohl früher mal ein Bordell war, denn es war immer noch so eingerichtet. Aber sehr stylisch.
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Sogar mit Bibliothek


Die Musik war auch mal was anderes, nur 50er und 60er Jahre Klassiker, alles gespielt von original Vinyl.
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War wirklich klasse dort, das war dann auch der Grund dafür, dass wir erst gegen 4 nach hause ins Hostel sind.

Bloggen und Recherche

Heut ging’s erst mal um 10 zum Frühstück. Danach hab ich mich gleich ans Werk gemacht die restlichen Tage auf Madeira im Blog abzuarbeiten. Zwischendurch lief in der Hostellounge ein Film den ich mit angeschaut hab. Einkaufen war ich auch noch. Abends gab’s dann mal wieder selbstgekochtes – Nudeln mit Bolognesesoße. Ansonsten hab ich noch ein paar Stunden damit verbracht mal herauszufinden was der weitere Plan für meine Weiterreise ist. Recht viel weiter nach Westen komm ich jetzt ohne Schiff oder Flugzeug ja nicht mehr. Hab also mal die verschiedensten Routen und Ziele durchgespielt und mich dann mal so grob auf die Karibik festgelegt. Wenn man flexibel genug ist kommt man verhältnismäßig günstig hin. Und an Flexibilität mangelts mir ja nicht. Also hab ich als erstes mal das Wetter abgecheckt. 30 Grad für die nächsten Wochen und Monate. Hört sich schon mal viel versprechend an. Visum braucht man auch keines. Das ganze muss ich mir morgen nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Und Abflug!

Heute war unser gemeinsamer Abreisetag. Um kurz nach 9 haben wirs geschafft gefrühstückt und gepackt zu haben. Dann ging’s zum Flughafen und wir haben uns verabschiedet. Meine Eltern und mein Bruder sind um 11 zurück nach Deutschland geflogen. Ich hab mir sagen lassen, dass es da zur Zeit 6 Grad warm ist. Ich hatte noch den ganzen Tag Zeit denn mein Flieger nach Lissabon ging erst um 21:15 Uhr. Da ich den Mietwagen bis zwei Stunden vor Abflug habe bin ich noch zum Sandstrand auf São Lourenço gefahren. Da es noch sehr früh war, 10 Uhr, hatte ich den kompletten Strand für mich allein. Vom noch geschlossenen Café nen Liegestuhl an den Strand getragen und das Meeresrauschen am schwarzen Strand genossen.

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Nach und nach wurde das Wetter auch deutlich besser und damit der Strand dann auch belebter. Auch das Café hat irgendwann aufgemacht und mir wurden für den Liegestuhl 1,75€ berechnet. Neben ein paar Runden im Meer hab ich die Zeit hauptsächlich dafür genutzt meine Blogeinträge der letzten zwei Wochen (Asche auf mein Haupt) nachzuholen. Aber die letzte Woche bin ich beim besten Willen nicht dazu gekommen. Das ganze hab ich dann so bis um vier gemacht und bin dann weiter gefahren nach Caniçal um in nem Restaurant was zu essen. War das selbe Restaurant in dem wir vor ein paar Tagen waren. War aber auch gut und ausgesprochen günstig. Dann bin ich noch nach Machico gefahren um ein paar Postkarten einzuwerfen und dann auch schon zum Flughafen, war eh schon dunkel. Da hab ich dann noch die restlichen Einträge nachgeholt ehe mein Flieger ging. Außerdem musste ich noch 3 Briefmarken besorgen weil mein Bruder vorgestern nur 3 Briefmarken statt 6 gekauft hat. Zum Glück war hier am Flughafen ein Automat der Briefmarken verkauft hat. Und das aller beste: er akzeptierte Münzen bis zu 1 Cent. Für mich also DIE Gelegenheit meine angesammelten Münzen zu reduzieren. 2,10€ konnte ich loswerden also hab ich muter angefange meine Centstückchen da rein zu füttern. Hat auch ne Zeit lang gedauert. Doch dann, kurz bevor ich den vollen Betrag erreicht hab bringt der Automat die Fehlermeldung „Zu viele Münzen“ und spuckt mir ALLE wieder aus. Ein Gefühl wie in Las Vegas, ne halbe Minute lang spuckt er die Münzen aus und die klackern im Auffangfach. Jackpot! Also alles nochmal von vorne, diesmal halt auch ein paar 10 und 20 Cent Stücke. Doch schon wieder zu viele Münzen obwohl ich diesmal sicher weniger reingeworfen hab. Ein letzter Versuch noch, doch diesmal ging gar nichts mehr. Ich konnte zwar Münzen einwerfen aber die wurden weder registriert noch ausgeworfen. Klasse. Der Postschalter war natürlich schon geschlossen aber ich hab dann doch noch eine verantwortliche Mitarbeiterin erwischt der ich die Sache erklärt hab. Da ich nicht genau wusste wieviel Münzen der Automat gefressen hat und sie ihn auch nicht aufmachen konnte haben wir uns drauf geeinigt, dass sie mir die Marken so für 1,10€ verkauft.
Nachdem das dann auch erledigt war konnte ich einchecken und an Bord gehen. Der Flug war recht ruhig. In Lissabon angekommen hab ich mich dann per Metro auf den Weg zum Yes! Hostel gemacht. Die hatten auch noch ein Bett frei und so hab ich hier erst mal für die nächsten drei Tage Quartier bezogen.

Viel Grün

Da wir heute Nachmittag eventuell tauchen/schnorcheln gehen wollten haben wir den Vormittag genutzt um ins etwas oberhalb Funchals gelegene Monte zu fahren. Nicht mit der Touri-Seilbahn für 15€ pro Person sondern mit dem Auto. Dort angekommen sind wir erst mal zur Wallfahrtskirche in der auch der letzte Kaiser Österreichs, Karl I von Habsburg, begraben liegt. Wär nicht die Kirche um ihn rum hätte er einen recht schönen Blick auf Funchal und das Meer.

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Karl I

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Shake hands

Der ganze Ort hier war schon sehr touristisch. Das hier ist ein Ort den man wohl gesehen haben muss wenn man auf Madeira ist. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass busseweise die Touristen von den Kreuzfahrtschiffen hier hoch gefahren werden. Deutsch war zeitweise die einzige Sprache die ich längere Zeit gehört hab. Nächste Attraktion die einem jeder Reiseführer empfiehlt sind die Korbschlittenfahrten.

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25€ pro Person und ziemlich langsam geht’s da den Berg runter. Das Geld kann man besser investieren.
Dann war hier noch der botanische Garten um die Ecke der jedoch auch 10€ von jedem wollte. Wir sind dann lieber in den botanischen Garten mit Papageienpark gegangen der sich eine kurze Autofahrt entfernt befand, das waren dann nur 5€ und mit den Papageien denk ich auch interessanter. Wir wollten mehr oder weniger eh nur die Zeit bis um 14 Uhr rumbringen weil wir dann zum tauchen wollten. Dieser botanische Garten war auch recht nett, vor allem die Kakteen fand ich gut.

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Dann sind wir noch zu den Papageien. An jedem Käfig war ne Infotafel wo auch auf einer Weltkarte das natürliche Verbreitungsgebiet eingezeichnet war und ich hab mich bei jedem gefragt, ob ich wohl bald in seiner Heimat sein werde.

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Als es dann auf 14 Uhr zu ging hab ich bei der Tauchschule mal angerufen um mich zu erkundigen wie es denn aussieht. Tauchbedingungen wären für mich gut, aber zum schnorcheln wäre es nichts weil die Wellen zu stark sind. Und alleine wollt ich dann auch nicht, war ja immerhin ein Familienurlaub, auch wenn mein jüngster Bruder nicht dabei war. Da ich ja schon eine Woche länger auf Madeira bin hab ich natürlich zahlreiche Optionen zusammengesammelt mit denen man die Zeit hier verbringeb kann. Eines meiner Asse war eine Runde Golf auf dem Palheiro Golfplatz. Hab nämlich herausgefunden, dass man da auch ohne Clubmitgliedschaft und vor allem ohne Platzreife auf dem Übungsplatz spielen kann, immerhin 6 Löcher. Wir sind dann da also hingefahren und die Anlage hat schon was hergemacht. Wir waren natürlich alles andere als in Golfklamotten gekleidet aber solange man weder T-Shirt noch Jeans trägt sollte es gehen. Ich hatte allerdings noch gegen eine gewisse Skepsis seitens meiner Familie anzukämpfen die meinten, dass man uns eh nicht spielen lässt (Zitat:“Nein, ich geh nicht mit zur Rezeption. Die Blöße geb ich mir nicht“). Aber wir durften dann doch spielen. 10,50€ pro Person und nochmal 10€ für zwei Sets Leihschläger. Eigentlich ein vernünftiger Preis dafür, dass wir dann gute 3 Stunden gespielt haben.
Die sechs Löcher waren wie gesagt der Übungskurs. Das erste Loch war damit simpels putten vom Grün aus. Das zweite war schon anspruchsvoller, man musste vom Abschlagspunkt eine Senke von 5 Meter überwinden um aufs Grün zu kommen.

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Das dritte Loch war dann schon happiger, es ging 75 Meter steil den Berg den hoch wobei der Ball immer wieder zurück rollt wenn man nicht bis ganz hoch schlägt. Das vierte Loch (genannt „The View“) ging dann 150 Meter den Berg hoch, da konnte dann der Driver ausgepackt werden. Vom Grün aus hatte man dann einen echt klasse Blick auf Funchal. Golfer wissen schon wo man am besten so nen Golfplatz hinbaut…

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So nen Rasen hab ich übrigens noch nie gesehen, man musste ihn echt anfassen um festzustellen ob es nicht doch ein Kunstrasen ist, so perfekt war der.

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Das fünfte Loch war dann im Prinzip wie das zweite nur mit Höhenunterschied zwischen Abschlag und Grün.
Das sechste Loch war dann unser härtestes. 300 Meter bergab mit Wasserhindernis vor dem Grün. Da haben wir ein paar Bälle ins Aus gehauen beziehungsweise in den Teich. Der war aber im Moment trockengelegt und die Gärtner haben da sicher einige Zentner Golfbälle rausgeholt. Das sechste Loch haben wir dann auch gar nicht zuende gespielt, dafür reichen unsere Fähigkeiten einfach nicht aus. Aber wir haben nochmal ne zweite Runde auf die ersten fünf Löcher gespielt, diesmal mit strenger Wertung.
Das Golfen hat echt Spaß gemacht, aber ich hab total unterschätzt wie schwer es ist den Ball einigermaßen gerade zu treffen. Ein paar Golfstunden wären sicher nicht verkehrt. Vom Golfplatz sind wir dann direkt in unser Stamm-Restaurant O Tapasol gefahren.
Anschließend im Hotel haben wir nochmal eine Runde Kingsburg auf der Terrasse gespielt bei der ich wenigstens vorletzter wurde. Danach noch, unter vollem Einsatz die restlichen Weinbestände zu aufzubrauchen, Schafkopf bis nach 1 Uhr.